GwG in der Praxis

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Inhalt

Wann wird ein Treuhandmandat geldwäschereirechtlich relevant – und welche Pflichten ergeben sich daraus im Alltag? Das Seminar verbindet einen kompakten Überblick über die gesetzlichen Grundlagen mit zahlreichen Fallbeispielen aus der Treuhandpraxis. Zunächst werden die bestehenden Regeln für Finanzintermediäre (FI) aufgefrischt und typische Abgrenzungsfragen bei Zahlungsverkehr, Bankvollmachten und Organmandaten erläutert. Darauf aufbauend werden die neuen Regeln für Berater und ihr Zusammenspiel mit der bisherigen FI-Unterstellung behandelt. Im Zentrum steht eine strukturierte Prüfung: Liegt eine erfasste Tätigkeit vor, greift eine Ausnahme und wird die Tätigkeit berufsmässig ausgeübt? Praxisfälle zu Gesellschaftsgründungen, Domizilierung, Sitzgesellschaften, Holdings und Immobilientransaktionen machen die Unterschiede greifbar. Ergänzend werden die jeweils anwendbaren Sorgfalts-, Dokumentations- und Organisationspflichten, der Anschluss an eine Selbstregulierungsorganisation (SRO) sowie der Umgang mit Verdachtsmomenten besprochen. Das Seminar greift den zum Seminartag aktuellen Stand der Detailauslegungsfragen auf, auch aus den laufenden Gesprächen der Selbstregulierungsorganisationen mit der Verwaltung; kurze fachliche Inputs, Fallbesprechungen und Fragen der Teilnehmenden sichern den direkten Praxisbezug.

Nutzen/Lernziele

Die Teilnehmenden verstehen die Grundzüge des bestehenden GwG für Finanzintermediäre und die neuen Anforderungen an Berater. Sie können typische Treuhandmandate anhand von Tätigkeit, Ausnahmen und Berufsmässigkeit systematisch auf eine mögliche Unterstellung prüfen. Sie erkennen wesentliche Abgrenzungen zwischen Finanzintermediation, erfasster Beratung und nicht unterstellten Tätigkeiten. Sie wissen, welche Abklärungen und Unterlagen für eine nachvollziehbare Mandatsbeurteilung erforderlich sind. Sie können den Handlungsbedarf im eigenen Betrieb erkennen und die nächsten Schritte für Mandatsannahme, laufende Betreuung und interne Organisation ableiten.

Zielgruppe

Damit die STS den Webinar-Teilnehmenden eine Weiterbildungsbestätigung gemäss den Reglementen von TREUHAND|SUISSE ausstellen darf, wird während des Webinars eine Lernkontrolle in Form einer Umfrage durchgeführt.

Weitere Informationen

Die Teilnehmenden gewinnen mehr Sicherheit bei der Beurteilung ihrer bestehenden und neuen Mandate. Anhand praxisnaher Fälle lernen sie typische Stolpersteine kennen und erhalten konkrete Hinweise für die Umsetzung im Treuhandalltag. Die Verbindung von bewährter FI-Praxis und neuen Beraterregeln hilft, sowohl übersehene Pflichten als auch unnötigen administrativen Aufwand zu vermeiden.

Referenten

Marc Bräutigam

Marc Bräutigam

Geschäftsführer AVE Finanz GmbH , Reinach

Betriebsökonom HWV/HF, Präsident TREUHAND|SUISSE Sektion Basel-Nordwestschweiz 

 

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